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Garten der Formen 2016-10-23T23:48:22+00:00

Garten der Formen

Garten der Formen anlegen

Der Garten der Formen -Natur in Form: Gehölze als Kugeln, Hecken und Skulpturen

Kaum ein Garten kommt ohne Formgehölze aus. Geschnittene niedrige Beeteinfassungen, dachförmig gezogene Bäume als Schattenspender oder hohe Hecken als Grundstücksgrenzen und Sichtschutz haben nicht nur Nutzwert. Sie geben dem Garten auch Struktur und besonderen Charme. Durch charakteristische Formen, können sie einen speziellen Gartenstil noch unterstreichen. So wird ein Hausgarten im asiatischen Stil erst durch gezielt platzierte und streng in Form geschnittene Bonsai-Gehölze authentisch. Der romantische Bauerngarten lebt von seinen Buchskugeln, schmalen Hecken und formale Blumen- und Gemüsebeete.

Garten der Formen – Die Formgehölze

Denn für die natürliche Wuchsform vieler Gehölze bleibt im normalen Hausgarten häufig kein Platz. Je öfter man schneidet, desto dichter und kompakter wird die Verzweigung. So entsteht mit der Zeit eine dicht belaubte individuell gestaltete Solitärpflanze, eine verlässliche Sichtschutzwand oder ein funktionaler grüner Raumteiler. Der Formschnitt von Gehölzen hat eine lange Tradition. Bereits vor 2000 Jahren galt der Schnitt von Bäumen als Kunst. Heute findet man Formgehölze selbst in den kleinsten Gärten, auf Gräbern und sogar im Topf auf der Terrasse. Der Buchsbaum oder die Eibe ist wohl das bekannteste Formgehölz, denn er ist wegen seiner kleinen Blätter bzw. Nadeln besonders einfach zu bearbeiten.

Garten der Formen
Formen im Garten

Formengarten

Ganzjährig belaubte Pflanzen zeigen selbst im Winter deutlich ihre Struktur und lassen den Garten so auch außerhalb der Saison formschön aussehen. Laubabwerfende Pflanzen zeigen dagegen eindrucksvoll den Wechsel der Jahreszeiten und wirken im unbelaubten Zustand weniger streng. Auch sie eignen sich für den Formschnitt: Für Hecken, Säulen und Laubengänge kommen beispielsweise Rot-Buche, Hainbuche und Feld-Ahorn, aber auch Korkflügelstrauch (Euonymus) oder Kornelkirsche in Frage. Als dachförmige Schattenspender eignen sich Platane oder Winterlinde.

Garten der Formen -Schnitt für Schnitt, Gartengestaltung mit Formgehölzen

Der richtige Zeitpunkt für den ersten Rückschnitt ist im Frühling beziehungsweise im Frühsommer, zwischen Ende April und Ende Juni, wenn die jungen Blätter sich entfaltet haben und der erste Austrieb bgeschlossen ist. Generell sollten alle Formgehölze mindestens einmal pro Jahr geschnitten werden. Doch Pflanzen wachsen je nach Düngung, Alter, Art und Sorte unterschiedlich schnell. Liguster wächst beispielsweise sehr rasch, so dass seine Konturen über den Sommer meist mehrfach nachgeschnitten werden müssen. Wer nicht so schnittsicher ist, kann diese jährlichen Pflege- und Formarbeiten uns Experten des Garten- und Landschaftsbaues überlassen.
Egal ob selbst Hand angelegt wird oder wir Landschaftsgärtner helfen.

Gartengestaltung mit Formgehölzen

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